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C02 Futurity as Intervention – Ethnographien künstlerisch-intervenierender Ausstellungspraktiken des Zukunft-Machens

Das kulturanthropologische Teilprojekt untersuchte museale, wissenschaftliche und künstlerische Ausstellungsorte aus ethnographischer und alltagskultureller Perspektive. Der Fokus lag auf der Frage, wie in kuratorischen Praktiken Zukünfte entworfen und modelliert, aber auch verworfen und abgelehnt werden. Es galt, Interventionen in ihrer temporalen Wirkungsweise zu untersuchen. Dabei wurde Intervenieren als kulturelle Praxis verstanden, die in etablierte Zeitstrukturen eingreift und sie verändern kann. Neuere Formate der Partizipation, Kuration und der Vermittlung wurden sowohl als Ausprägung vielfältiger kollaborative Formate als auch in ihren normativen, eventuell auch ausschließenden und mithin problematischen Wirkungsweisen untersucht. Die drei Unterprojekte nahmen unterschiedliche künstlerisch-kuratorische Lebens- und Arbeitswelten in den Blick, die auch personelle und projektbezogene Überschneidungen in der Berliner Ausstellungslandschaft haben. UP 1: Intervening Temporalities. Normative und explorative Zukünfte der Kochi-Muziris-Biennale; UP 2: Experimental Futures. Der MfN/HU-Wissenschaftscampus als Zukunftswerkstatt; UP 3: Collectiveness and Radical Futures. Shared Curatorship as Intervention.

Teilprojektleitung

Prof. Dr. Silvy Chakkalakal (UP 1)

Wissenschaftliche Mitarbeit

Sarah Elisa Etz (UP 2)

Hana Ćurak (UP 3)

Lucia Dénes

Studentische Mitarbeit

Luca Schulte-Günne