Begleitprogramm zur Ausstellung | Lācis & Co. Akteurinnen – Transit – Narrative
Veranstaltungen in deutscher und englischer Lautsprache | teilweise Eintritt | teilweise Anmeldung erforderlich | barrierefreier Zugang
In Beziehung mit der Konstruktivistin Asja Lācis
Kuratiert von Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza
Ausstellung – Diskurs – Performance
11.4.-28.6.2026
Die Kunst ist kein Ziel für sich verknüpft die avantgardistische Praxis der lettischen Theatermacherin, Pädagogin und Revolutionärin Asja Lācis mit künstlerischen, wissenschaftlichen und aktivistischen Perspektiven der Gegenwart. Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm aktiviert die Ausstellung durch Diskurs, Performances und Workshops.
Künstlerische Positionen im Raum Chto Delat, Cinéma Copains, Contra Filé, Alice Creischer, Zhenya Efros, Inga Gaile, Anton Kats, Kollektiv Lauratibor, Karlheinz Mund, Mirja Reuter & Florian Gass, Elske Rosenfeld & Olia Sosnovskaya, Konstanze Schmitt, Luise Schröder, Andreas Siekmann, Theater o.N.
Performances Anna Stiede mit Panzerkreuzer Rotkäppchen, Bühnen zu Baustellen | Baustellen zu Bühnen, Christian Filips & Margarita Breitkreiz, Lauratibor Kiezchor, Meckerchor
Lectures & Workshops mit Inga Gaile, Federico Geller, Tatjana Hofmann, Susan Ingram, Ewa Majewska, Olga Martynova, Luise Meier, Simone Niehoff, Beata Paškevica, Florian Thamer & Tina Turnheim u.a.
Filmprogramm Krista Burāne, Payal Kapadia, Yulia Lokshina, Karlheinz Mund, Erwin Piscator, Marta Popivoda
Szenographie Philine Rinnert Grafik Studio Rada B.
Eine Ausstellung von Konstanze Schmitt und Mimmi Woisnitza in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, dem Hauptstadtkulturfonds (HKF) und dem Fonds für Ausstellungsvergütungen für Bildende Künstler*innen (FABIK). Unterstützt durch den Sonderforschungsbereich 1512 „Intervenierende Künste“ der FU-Berlin und die Hochschule Osnabrück.
Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.
Der Workshop fragt nach den Schreibweisen, mit denen Autorinnen, Journalistinnen und Künstlerinnen ihre Migrationsbewegungen in den ost(mittel)europäischen Avantgarden reflektieren, und sucht darüber hinaus nach Rezeptionsechos, Vergleichslinien und Fragen in der Gegenwart.
Donnerstag, 4. Juni
14-17 Uhr Workshop I
mit Impulsen von Annelie Bachmaier, Anna Kipke, Iryna Kovalenko, Nadine Menzel, Beata Paškevica, Matthias Schwartz, Marina Sivak, Katharina Tschelidze, Ievgeniia Voloshuk, Mimmi Woisnitza (dt.) (Details unter: www.kunstraumkreuzberg.de, Anmeldung bis 3.6. unter asjalacis@posteo.de)
18 Uhr Die Zwangsjacke der Nicht-Erinnerung: Asja Lācis und die lettisch-italienischen Avantgarden
Vortrag von Beata Paškevica (dt.)
Freitag, 5. Juni
10 -17 Uhr Workshop II (dt.)
Fortsetzung von Workshop I – offen für alle
18 Uhr Das Wissen der Poesie
Lesung mit Olga Martynova und Tatjana Hofmann (dt.)
19 Uhr Transitraum Übersetzung
Gesprächsrunde mit Nicolas Auzanneau, Margherita Carbonaro und Lil Reif (dt./engl.)
Zeit & Ort
04.06.2026 - 05.06.2026
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin