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C04 Zwischen Öffnung und Schließung: Politische Bewegungen und künstlerische Intervention

Zunehmend eignen sich neurechte Bewegungen traditionell eher als links codierte transgressive, subversive und disruptive künstlerische Strategien der Intervention an. Vor diesem Hintergrund stellt sich die theoretisch ebenso wie politisch drängende Frage, ob sich progressive und regressive politische Bewegungen nicht allein in ihren Zielen, sondern eben auch in ihren ästhetischen Formen und künstlerischen Interventionen unterscheiden. Um einer Antwort auf diese Frage näher zu kommen, werden im Teilprojekt verschiedene Interventionslogiken mit Blick auf das Zusammenwirken von Praktiken des Entwerfens und Verwerfens unterschieden (UP1), exemplarisch das kritische Potential künstlerischer und insbesondere erinnerungspolitischer Interventionen im Feld migrantischer und antirassistischer Bewegungen am Beispiel der Initiative 19. Februar (Hanau) untersucht (UP 2) und Dynamiken der Aneignung vermeintlich emanzipatorischer Repertoires und des Umschlagens in augenscheinlich regressive Praktiken am Beispiel neurechter Bewegungen wie der Identitären Bewegung herausgearbeitet (UP 3).

Teilprojektleitung

Prof. Dr. Robin Celikates (UP 1)

Wissenschaftliche Mitarbeit

Sambojang Ceesay (UP 2)

Felix Werfel (UP 3)

Studentische Mitarbeit

Clara von Hirschhausen