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Norma Ladewig

Wissenschaftliche Mitarbeit A05

Pronomen: sie/ihr

  • 2026

Einreichung der Dissertation "Künstlerarmut im geteilten Deutschland. Der politische und gesellschaftliche Umgang mit den prekären Arbeitsbedingungen bildender Künstler:innen zwischen Staat, Markt und Selbsthilfe, 1945-1990"

  • 2022 –

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 1512 "Intervenierende Künste", Teilprojekt A 05 "Gegenöffentlichkeiten? Zur gesellschaftspolitischen Verortung intervenierender Künste im postideologischen Zeitalter (1970–2010)" unter der Leitung von Prof. Dr. Paul Nolte)

  • 2015 – 2022

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Friedrich-Meinecke-Institut, Arbeitsbereich Neuere Geschichte / Zeitgeschichte, Prof. Dr. Paul Nolte (Wissenschaftliche Redaktionsassistenz bei „Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft“; Universitäre Lehre, Auswahl: „Avantgarde um 1900“ als interdisziplinäres Co-Teaching-Seminar, „Kunst und Kultur in der DDR“)

  • 2019

zusammen mit Martin Hartung (ETH Zürich) und der Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Tagungskonzeption und -organisation: „Demokratisierung des Kunstbetriebs? Transformationsprozesse zwischen Ost und West 1960 – 1990“, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung

  • August 2018

Forschungsaufenthalt am Getty Research Institute, Los Angeles unterstützt durch ein Getty Library Research Grant

  • 2015

M.A. Geschichte, Universität Freiburg 

Auswahl:

seit WiSe 2015/2016 wiederholt: Theorie, Methodik und Geschichte der Geschichtswissenschaft

WiSe 2017/18: Avantgarde um 1900 (gemeinsam mit Marlies Zwickl, Literaturwissenschaftlerin)

WiSe 2018/2019: Kunst und Kultur in der DDR

WiSe 2020/2021: Kunst und Kultur in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre

Norma Ladewig bearbeitet im Teilprojekt A05 das UP 2.

UP 2 widmet sich in deutsch-deutscher Perspektive der Teilhabe und Ausgrenzung auf dem Kunst- bzw. Auftragsmarkt. An der Sozialfigur des „armen Künstlers“ entzündeten sich unter Kulturpolitiker:innen, Künstler:innen und anderen Akteuren des Kunstbetriebs Debatten um die gesellschaftliche Verflochtenheit der Künste: War die ökonomische Prekarität des Kunstschaffens ein Marker fehlender Resonanzerzeugung? Wie sollten die Beteiligten vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Gesellschaftsentwürfe beider Teilstaaten damit umgehen?

Anfang des Jahres 2026 wurde die von Prof. Dr. Paul Nolte betreute Dissertation eingereicht unter dem Titel „Künstlerarmut im geteilten Deutschland. Der politische und gesellschaftliche Umgang mit den prekären Arbeitsbedingungen bildender Künstler:innen zwischen Staat, Markt und Selbsthilfe, 1945-1990“

Ladewig, N., „Schaufenster in den Untergrund? Kunstzirkulation und (Gegen)Öffentlichkeit am Beispiel der Dresdner Obergrabenpresse, 1970er und 1980er Jahre“, in: Eusterschulte, B. et al. (Hg.), Gegen/Öffentlichkeiten. Zürich: Diaphanes [2026].

Angenlahr, T.; Heid, M.; Ladewig, N.; Nolte, P.: „Demokratisierung als intervenierende Praxis. Konfliktfelder in den bildenden Künsten in Westdeutschland, 1960er bis 1980er Jahre“, in: Gludovatz, K. / Warstat, M. (Hg.), Intervenierende Künste. Begriffe – Verfahren – Prozesse, Zürich: Diaphanes 2026, S. 437–460.

Ladewig, N., Kein Untergrund. A.R. Penck und die Dresdner Obergrabenpresse / No Underground. A.R. Penck and the Dresden Obergrabenpresse, in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Mathias Wagner, Hilke Wagner u. Katrin Kruppa (Hg.), A.R. Penck. "Ich aber komme aus Dresden (check it out man, check it out)." Bücher, Filme, Musik, Texte, Dresden 2019, S. 218-219.

Ladewig, N., Rezension zu Kristina Volke, Heisig malt Schmidt. Eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik. H‑Soz‑Kult, 8.2.2019.