Dr. Grit Dommes

Wissenschaftliche Koordination und Geschäftsführung
Pronomen: sie/ihr
Grit Dommes hat Germanistik (Neuere deutsche Literatur) im Hauptfach und Kunstgeschichte und Nordistik als Nebenfächer an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert und bei Prof. Dr. Dr. h. c. Herbert Kraft über Prosa von Gabriele Wohmann promoviert. Sie ist an der WWU sowie an der Technischen Universität Darmstadt in Forschung und Lehre tätig gewesen. Forschungsschwerpunkte sind neben der Gegenwartsliteratur Droste-Hülshoff, Musil, Schiller, Wedekind sowie Kinder- und Jugendliteratur und Editionsphilologie. Grit Dommes hat an verschiedenen Editions- und Handbuchprojekten mitgewirkt.
Auswahl:
Dynamics of the Intransitive. Undirected Interventions. Zürich, hg. von Eva Backhaus, Grit Dommes, Susanne Hauser u.a. 2026.
Gegenstimmen - "tiefbegabte" Erzähler in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, in: Disability Studies, hg. von Friederike Eigler (Schwerpunkt GegenwartsLiteratur. Ein germanistisches Jahrbuch. A German Studies Yearbook 21/2022), S. 133-158.
„Künstlich Leerstellen setzen“. Über den Roman Herkunft von Saša Stanišić, in: Neue Gesellschaft. Frankfurter Hefte 1/2, 2020, S. 82-86.
Wagner neu beleuchtet: Hacks’ Kindermörderin-Bearbeitungen (1957 und 1963) und Harigs Ein Fest für den Rattenkönig (1982), in: Heinrich Leopold Wagner – Neue Studien zu seinem Werk, hg. von Matthias Luserke-Jaqui und Lisa Wille, Würzburg 2020, S. 213-238.
„Hoffentlich […] nicht normal“: Behinderung als Thema der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur, in: Literary Disability Studies. Theorie und Praxis in der Literaturwissenschaft, hg. von Matthias Luserke-Jaqui, Würzburg 2019, S. 45-83.
Sabine Schos Schautiere, Germanica 64, 2019, S. 73-89.
Artikel Die Vogelhütte und Die Lerche, in: Annette von Droste-Hülshoff Handbuch, hg. von Cornelia Blasberg und Jochen Grywatsch, Berlin/Boston 2018, S. 218-221, 225-230.
„Schneetrümmer“, „Wasserfäden“, „Galgenvolk“ – Landschaften in Annette von Droste-Hülshoffs Epen und in den Haidebildern, in: Sehnsucht in die Ferne, hg. von Jochen Grywatsch und Jens Kloster, Bielefeld 2017, S. 170-182.
Diverse Artikel in: Handbuch des Sturm und Drang, hg. von Matthias Luserke-Jaqui, Berlin/Boston 2017.
Prosa von Gabriele Wohmann. Frankfurt am Main 2012.
Artikel „Klassik-Rezeption“, „Erich Loest“, „Moderne“, „Hans Joachim Schädlich“, „Widerspiegelung“, in: Metzler Lexikon DDR-Literatur. Autoren – Institutionen – Debatten, hg. von Michael Opitz und Michael Hofmann, Stuttgart/Weimar 2009, S. 166-168, 205f., 223f., 292f., 365f.
Ein Klassiker im Schlafrock. Schiller als Alltagsdichter, in: Friedrich Schiller. Text+Kritik-Sonderheft 4, 2005, S. 40-52.
Artikel Kallias, oder Über die Schönheit und Körners Vormittag, in: Schiller-Handbuch, hg. von Matthias Luserke-Jaqui, Stuttgart 2005, S. 88-92, 382-388.
Eduard Mörike, Das Fest im Gebirge (Transkription), in: Matthias Luserke-Jaqui, Mörike. Ein Werkkommentar, Tübingen 2004, S. 140-178.
Kein Fall für sich. Martin Walsers Tassilo-Hörspiele, Literatur in Wissenschaft und Unterricht 35/3, 2002, S. 199-217.
Entstehungsgeschichte und Erläuterungen zu Körners Vormittag, in: Schillers Werke. Nationalausgabe, Bd. 5N, hg. von Herbert Kraft, Claudia Pilling und Gert Vonhoff, Weimar 2000, S. 588-618.
Von Künstlern und Lebenskünstlern. Frank Wedekinds Kammersänger und die Keith-Dramen, Frankfurt a. M./Berlin u. a. 1998.