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B05 Störungen zum Hören: 1. Postkoloniale und 2. queere Formen von Intervention

Das Teilprojekt B05 kommt aus den Theaterwissenschaften. Es erforscht Interventionen zum Hören. Was für uns "Interventionen" sind, steht hier. Das können Aufführungen sein, Kunstaktionen, Audio-Spaziergänge, Klangkunst und vieles mehr. Die Forscherinnen vom Teilprojekt denken: Diese Interventionen zum Hören können das unterbrechen, was als normal gilt. Sie können Normen infrage stellen, also allgemeine Regeln und Erwartungshaltungen. So können Interventionen in der Kunst die Gesellschaft mitgestalten.

Im Teilprojekt sind 2 verschiedene Formen von Interventionen zum Hören wichtig: postkoloniale und queere. Postkolonial heißt: Es gibt Länder und Menschen, die andere unterdrückt haben. Mit dieser Vergangenheit beschäftigt man sich kritisch. Queer ist ein Sammelbegriff. Er meint Menschen mit verschiedenen sexuellen Selbstbestimmungen. Mehr dazu steht hier. Intervention kann hier 2 Dinge bedeuten:

  1. Das angeblich Normale in der Gesellschaft wird hinterfragt. Künstler*innen sagen: Nur weil etwas immer als normal galt, muss es nicht so bleiben!

  2. Es wird erforscht: Was ist überhaupt eine Intervention zum Hören? Kann auch Stille oder Schweigen eine Intervention sein?

Zum Teilprojekt B05 gehören 3 Unterprojekte. Sie heißen abgekürzt UP. UP 1 erforscht: Was genau sind Störungen zum Hören? UP 2 erforscht: Wie funktionieren Störungen zum Hören? UP 3 erforscht: Wie kann man Störungen zum Hören speichern? Sie sollen für alle Menschen über das Internet zugänglich sein.

Leitung

Prof. Dr. Doris Kolesch (UP 1)

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Layla Zami (UP 2)

Studentische Mitarbeit

Konstantin Lück